Despeghel Partner

Wissenschaft & News
Die Männer der Welt feiern sich selbst mit dem Internationalen Männertag, der am 19. November 2017 stattfindet. Eingeführt wurde der Aktionstag 1999 in Trinidad und Tobago als International Men's Day. Die Ziele des Tages sind vor allem die Fokussierung auf die Gesundheit von Jungen und Männern.

Am Internationalen Männertag finden verschiedene Aktionen rund um das "Mann-Sein" statt. Dazu gehören unter anderem Workshops und Seminare, friedliche Demonstrationen, Vorträge und Diskussionen sowie Veranstaltungen in Bildungseinrichtungen wie Schulen.
Auch die Medien berichten über den Tag, der nicht als Gegenstück zum Internationalen Frauentag gedacht ist, sondern die Öffentlichkeit über die Erfahrungen von Männern informieren soll.
Vielleicht möchten Sie diesen Gedanken aufgreifen und Dr. Dr. Michael Despeghel,als Vorstand der Deutschen Gesellschaft für präventive Männermedizin,für einen spannenden und informativen Vortrag gewinnen?


Was Männer wollen
Mehr Fitness im neuen Jahr und gesund bleiben – das wollen Männer wie Frauen. Wenn da nur nicht der innere Schweinehund lauern würde, der einen davon abhält. Das gilt für beide
Geschlechter. Während Frauen jedoch gewöhnlich mehr auf sich achten, lassen Männer auch das eher schleifen. Vorsorge betreiben? Das ist doch eher Frauensache. Hausrezepte wie Milch mit Honig? Männer essen keinen Honig, sie kauen Bienen. Sind das Klischeevorstellungen oder wie ist es eigentlich bestellt, um die Männerseele und Gesundheit? „Männer brauchen härtere Ansagen“, sagt Dr. Dr. Michael Despeghel. Er ist Sportwissenschaftler ,Redner,Autor und Vorstand der Deutschen Gesellschaft für präventive Männermedizin. Im Gespräch erklärt er, warum und wie gute Vorsätze Wirklichkeit werden können:

Sind Männer anders als Frauen gestrickt in puncto Gesundheitsvorsorge?
Ja, Frauen sind es gesellschaftlich gewohnt mehr für sich zu tun. Sie hören eher auf ihr Bauchgefühl und handeln entsprechend empfindsam. Die traditionelle "Männlichkeit" besteht hingegen nach wie vor aus Leistung, Härte, Distanz, Kampf und Konkurrenz. Das männliche
Rollenverständnis sieht die unbedingte Abgrenzung von Frauen und besonders von deren
Verhalten vor, das Gefühl der Überlegenheit gegenüber anderen, Demonstration von Unabhängigkeit und Sich-Durchsetzen auch mit gewaltvollen Mitteln und um jeden Preis.

Frauen gehen jährlich zur Vorsorge - das ist wie Zähneputzen und gehört dazu...
Jungs lernen nicht wie Mädchen schon früh zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Männer sind auch später zufriedener mit ihrer subjektiven Gesundheit als Frauen und nehmen ihr Aussehen weniger wichtig als Frauen. Daher benötigen Männer im Schnitt zwei Wochen bis sie – nach Auftreten von gesundheitlichen Problemen – zum Arzt gehen; Frauen gehen schon nach 3 Tagen (Klotz 2002).

Ist der Unterschied so hart?
Es ein Wechselspiel von Faktoren – biologisch, sozial und psychisch: Männer betrachten ihren Körper als Instrument, das Leistungsanforderungen erfüllen muss. Dazu darf man nicht krank sein, sondern muss gesund und fit „wirken“.

Gesund und fit wirken, aber nicht sein. Wann ziehen Männer denn die Reißleine und tun etwas für sich?
Männer sterben im Durchschnitt mit 78,2 Jahren; Frauen mit 83,1 Jahren. Diese allgemeinen statistischen Werte beunruhigen die meisten Männer aber nicht wirklich. Männer brauchen einen richtigen, nachvollziehbaren Ansatz. Wenn zum Beispiel im unmittelbaren Umfeld, mehrere Freunde oder Kollegen einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten, könnte das der Impuls zum Handeln sein, um für die eigene Gesundheit mehr zu tun. Dazu kommt die Überzeugung, dass eine bestimmte Aktivität oder Methode eine Krankheit vermeiden hilft. Männer müssen klar den Nutzen und die Effektivität des gesundheitskonformen Verhaltens erkennen. Dies gelingt am besten, wenn die Verhaltensumstellung in kurzer Zeit positive Effekte bewirkt.

Erst bei Herzinfarktrisiko wird gehandelt?
Es muss eine Beeinträchtigung des Lebens-(gefühls) drohen. Mann muss das Gefühl haben, anfällig für Krankheiten zu sein. Nur dann verändert sich die Bereitschaft eines Mannes, die gewohnte Lebensweise zugunsten einer gesünderen zu verändern. Sport zu treiben, abzunehmen mit dem Rauchen aufzuhören... Männer müssen außerdem von der Effektivität und dem Nutzen der eingesetzten Methode absolut überzeugt sein. Eine
Vorsorgemaßnahme muss nachweisbar erfolgreich sein und der zeitliche Aufwand sollte überschaubar sein.

Überschaubarer zeitlicher Aufwand, um sich fit zu machen, heißt?
Damit der innere Schweinehund nicht siegt nach dem Motto – schleifen lassen, ausfallen lassen, sein lassen – sollte die aufgewendete Zeit nicht mehr als eine Stunde pro Woche betragen. Ich habe dafür zum Beispiel das 2+2 und 4-Programm entwickelt. Es ist bewusst so angelegt, dass es mit wenig Aufwand und auch von Menschen mit wenig Zeit durchführbar ist. Das Programm besteht aus Ernährungsvorgaben, die an 4 Tagen die Woche befolgt werden sollen, zwei 20-minütige Ausdauer- und zwei 10-20-minütige Kraftübungen je Woche. Männer wollen sich auf Dauer auch nicht verbiegen. Der neue Lebensstil muss ins alte Leben integrierbar sein.

Was empfiehlt Dr. Dr. Michael Despeghel da?
Zunächst mal einen kleinen Gesundheitscheck als Bestandsaufnahme beim Arzt machen – das ist wie ein TÜV -Check fürs Auto mit Gewicht, Bauchumfang,Blutdruck messen, etc. Dann kann es los gehen. Zwei Trainingseinheiten pro Woche. 72 Stunden sollten dazwischen liegen. Die Intensität sollte bei 60% der maximalen Herz-Kreislauffähigkeit liegen. Das entsprecht 180 Pulsschlägen in der Minute minus Lebensalter. Am besten klappt es, wenn Mann einen Wochenplan anlegt – wie Schüler – wo genau abgehakt wird. Ich empfehle also, regelmäßig Gewicht, Blutdruck etc. kontrollieren zu lassen und zu dokumentieren. Erfolge der Verhaltensumstellung werden dann schnell sichtbar und motivieren dazu, sich weiterhin gesundheitskonform zu verhalten. Mann muss nicht das eigene Leben radikal umkrempeln, um gesünder zu leben. Im Gegenteil:. Bereits kleine Änderungen des Lebensstils genügen.

Bier und Schokolade weg?
Nach dem Training auf jeden Fall sein lassen. Ich empfehle die Bierkiste zum Nachbarn zu bringen. Wer dann unbedingt eine Flasche trinken will, muss klingeln und dafür dann auch hier den inneren Schweinehund überwinden. Nach einiger Zeit klappt es mit der Lebensumstellung dann aber auch schon selbstverständlicher...

Ist das bei Ihnen so?
Für mich ist es mittlerweile eher eine Strafe mich nicht körperlich zu bewegen. Sport zu treiben macht mir Spaß und erfüllt mich – das brauche ich zum Leben. Bewegung und Muskeln sind Luxus – den ich mir gerne gönne. Ich könnte mir das gar nicht mehr anders vorstellen. So geht es jedem, der es schafft, seinen Lebensstil so zu ändern – egal mit welcher Methode das persönlich am besten funktioniert. Auf geht es also.

Vortrag: Das Geheimnis selbstbestimmter Lebensqualität

Die Belastungen, denen wir alle ausgesetzt sind, nehmen stetig zu. Doch Gesundheit ist die Voraussetzung, um weiterhin erfolgreich zu sein und das gewohnt hohe Niveau an Lebensqualität zu erhalten. Und das mit zunehmendem Alter immer mehr.

In seinem Vortrag verrät Deutschlands führender Lifestyle- und Gesundheitsexperte Dr.Dr. Michael Despeghel, wie wirklich jeder durch ein Minimum an Achtsamkeit ein Maximum an persönlichen Benefits erreicht.
Weiterlesen ...

17 Jahre jünger aussehen: So geht's!

Vergesst teuer & schmerzhafte Schönheits-OPs, der Sportwissenschaftler Dr. Michael Despeghel behauptet, dass man mit diesen einfachen Tricks bis zu 17 Jahre jünger aussieht! Wie? Das verrät er uns jetzt.

Hier geht´s zum Video: https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/1-17-jahre-juenger-aussehen-so-geht-s-clip


ds3
Kontakt

Sie interessieren sich für unsere Leistungen?

Haben Fragen oder Anregungen?

Kontaktieren Sie uns.

Dr. Dr. Michael Despeghel
Despeghel & Partner Gesundheitsconsulting
Seestraße 11
78464 Konstanz

Telefon: + 49 (0)7531 - 457 28 56
despeghel @ despeghel-partner.de

Newsletter
Lesen Sie unseren Newsletter zu unseren aktuellen Themen aus dem Bereich Wissenschaft und News

Anschrift & Presseinformation

Logo Despeghel whiteDespeghel & Partner Gesundheitsconsulting
Anna Maria Bodden
Frenzenstraße 6
50374 Erftstadt
Tel.: +49 (0)22359 52150
Fax: +49 (0)22359 52152
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Dr. Dr. Michael Despeghel
Despeghel & Partner Gesundheitsconsulting
Seestraße 11
78464 Konstanz

Telefon: + 49 (0)7531 - 457 28 56
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

fb white  yt white  gplus white  tw white